Naturkatastrophen und Versicherung

Jedes Jahr, so auch in diesem Jahr müssen wir uns wieder mit Naturkatastrophen und anderen schrecklichen Ereignissen wie zum Beispiel bei Hochwasser auseinandersetzten. Immer wieder herrscht Unklarheit, welche Versicherungsart für den eingetretenen Schaden aufzukommen hat. Voraussetzung ist natürlich, dass man einen solchen Versicherungsvertrag abgeschlossen hat.

Bei Schäden durch Hochwasser oder Überschwemmung ist für die Schadensregulierung an Gebäuden die Gebäudeversicherung zuständig. Dazu ist es aber notwendig, dass der Einschluss von sogenannten Elementarrisiken in den Versicherungsvertrag vorgenommen worden ist. Der Elementarschadenschutz für Gebäude schützt den Gebäudeeigentümer vor den finanziellen Folgen bei einem Gebäudeschaden durch Hochwasser, Überschwemmung, Sturm, Hagel, Erdbeben, Erdrutsch, Lawinen und Schneedruck. Der Versicherer übernimmt die Reparatur der Schäden am versicherten Gebäude oder seinen Bestandteilen. Unter Bestandteilen versteht man Sachen, die auf Dauer mit dem Gebäude fest verbunden sind, wie zum Beispiel Markisen, Rollläden, Satellitenanlagen oder Antennen.

Ist eine Reparatur möglich, so werden die Aufwendungen, die zur Instandsetzung von Gebäuden notwendig sind ersetzt.

Bei einem Totalschaden werden die Kosten der Wiederbeschaffung gleichartigen Zubehörs übernommen.

Dabei ist ggf. immer der vertraglich vereinbarte Selbstbehalt zu berücksichtigen.

Für die Schäden am Hausrat, die Sachen die nicht fest mit dem Gebäude verbunden sind, kommt die Hausratversicherung auf, sofern hier ebenfalls die Elementarrisiken eingeschlossen wurden.

Eigentümer von Fabriken und gewerblichen Anlagen können sich durch eine Zusatzversicherung zur Feuerversicherung (EC-Versicherung) entsprechend versichern.

 

Für unsere Kunden erfolgen die Schadenmeldungen über uns.

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Hilfreiche Informationen für den Urlaub

Sie haben Urlaub und wir wünschen Ihnen erholsame Ferien.
Im Gepäck dabei sollten Sie aber wichtige Telefonnummern haben.

Der Notruf 112 geht in ganz Europa an Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst.

Giftnotruf  030-19240

Notruf zum Kontensperren 116116

Bei einer Autopanne im Inland ADAC 0180-222 222 2

Haben Sie das Pech in einen Autounfall verwickelt zu werden und Ihr Unfallgegner hat keine Versicherungsunterlagen bei sich, können Sie sich innerhalb Deutschlands gebührenfrei an den Zentralruf der Autoversicherer wenden,

Telefonnummer  0800-2502600

Aus dem Ausland wählen Sie  +49-40-300 330 300

Aber auch über Smartphone oder Tablet können Sie den Dienst online erreichen unter:
                                      http://mobil.zentralruf.de

 

Übrigens, bei Pkw-Reisen in andere EU-Länder müssen Autofahrer die grüne Versicherungskarte nicht mehr mitführen. Außerhalb der EU wird sie als Versicherungsnachweis für den internationalen Kraftverkehr aber noch benötigt. Sie enthält wichtige Daten über Fahrzeug, Halter, und dessen Versicherung und kann kostenlos bei Ihrem Autoversicherer angefordert werden. .

Trotzdem ist es ratsam, die Grüne Karte immer dabei zu haben. Sie enthält alle wichtigen Daten, die man bei einem Unfall notieren muss, und – auf der Rückseite – die Anschriften der Grüne-Karte-Büros, an die sich der Geschädigte wenden kann. Die Abwicklung eines Schadens wird dadurch erheblich leichter. Haben Sie daher die Grüne Karte immer griffbereit im Handschuhfach Ihres Autos.

 

Weitere Vorteile der grünen Karte:

Sie werden in Deutschland in einen Unfall verwickelt und geschädigt – und das Auto des Unfallverursachers ist im Ausland, zum Beispiel in Frankreich, zugelassen, so fragen Sie nach der Grünen Karte des Unfallverursachers und notieren sich alle Daten. Hat der Unfallverursacher keine Grüne Karte, notieren Sie sich nachstehende Daten:

Amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs
Marke, Typ und Farbe des Fahrzeugs
Name und Anschrift des Fahrers
Versicherungsgesellschaft und Nummer des Versicherungsscheins
Ort und Zeitpunkt des Unfalls
Namen und Anschriften evtl. Zeugen

Wenden Sie sich dann sofort an das Deutsche Büro Grüne Karte in Hamburg. Dieses beauftragt ein deutsches Versicherungsunternehmen, das den Schaden nach deutschem Recht reguliert. Hier die Kontaktdaten:

Deutsches Büro Grüne Karte e.V.
Postfach 10 14 02

20009 Hamburg

Tel.: (040) 33 44 0-0

Fax: (0 40) 33 44 070 40

E Mail: claims@gruene-karte.de

 

Haben Sie im Ausland selbst einen Unfall verschuldet, dient Ihnen die Grüne Karte als Nachweis Ihres Versicherungsschutzes. Der Unfallgegner, kann sich die Daten Ihrer Grünen Karte notieren und sich an das Grüne-Karte-Büro im Unfall-Land wenden.

Nun hoffen wir mit Ihnen, dass Sie dies alles nicht benötigen und einen erholsamen
Urlaub genießen dürfen.

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Wahler-Informationen 1/2013

Was wird aus meiner Lebensversicherung?

Bis vor kurzem war sie noch der Deutschen liebstes privates Altersvorsorgeprodukt: die Lebensversicherung. Fast 94 Millionen solcher Policen gibt es in Deutschland – mehr als Bürger. Im Jahr 2011 überwiesen die Deutschen ihren Assekuranzen dafür Beiträge von über 83 Milliarden Euro.

Doch langsam mehren sich die Zweifel, ob das Geld dort wirklich gut aufgehoben ist: Weil die Zinsen auf einem historischen Tief verharren, wirft auch die Lebens-versicherung kaum noch Rendite ab.
Muss man sich daher um seine bestehende Lebensversicherung Sorgen machen? Was wird aus den früher abgegebenen Zinsversprechen?

Dazu muss man folgendes wissen:

1. Was verzinst eine Lebensversicherung?

Bei einer Kapital-Lebensversicherung zahlt der Versicherungsnehmer über viele Jahre Beiträge ein. Von diesen Beiträgen zieht der Versicherer die Kosten für Verwaltung und den Todesfallschutz ab, der greift, wenn der Versicherte vor Vertragsablauf stirbt. Nur den verbleibenden Betrag legen die Unternehmen an – etwa in Staatsanleihen oder Immobilien.

Für diesen Betrag – den so genannten Sparanteil – wird bei Vertragsabschluss ein Garantiezins festgeschrieben. Er lag in den 90er-Jahren einmal bei vier Prozent, im Moment erlaubt das Bundesfinanzministerium für Neuverträge gerade einmal
1,75 Prozent. Die Marke gilt gleichzeitig als Höchstzins, der verhindern soll, dass die Versicherer in einen Wettstreit um die besten Konditionen treten und sich damit am Ende selbst überfordern.

Zusätzlich zum fix vorgegebenen Garantiezins gibt es eine sogenannte Überschussbeteiligung. Damit wird, wie der Name schon sagt, der Versicherte an dem Überschuss beteiligt, den die Versicherung während der Laufzeit erwirtschaftet.
Vor Jahren, als die Geldanlagen der Versicherer den Garantiezins weit überstiegen, konnte man  nach einer Laufzeit von etwa 20 Jahren mit einer Verdoppelung der
abgeschlossenen Versicherungssumme bei Vertragsablauf rechnen.
Durch die anhaltende Niedrigzinsphase, werden die Ablaufleistungen der Versicherer
deutlich niedriger ausfallen.

Die Höhe dieser Überschussbeteiligung legen die einzelnen Versicherer jedes Jahr nach eigenem Ermessen fest – und haben ihn für das vergangene Jahr im großen Stil heruntergefahren.
2. Warum wird die Verzinsung zum Problem?

Die Mindestzinsen, die sie ihren Kunden beim Vertragsabschluss garantieren, müssen die Versicherer mit ihren Kapitalanlagen selbst erst einmal erwirtschaften – und zwar über die komplette Laufzeit. Das war früher auch kein Problem – bis die Zentralbanken anfingen, mit immer niedrigeren Leitzinsen gegen die Schuldenkrise anzukämpfen.

Die Versicherer bekommen die Folgen dieser Niedrigzinspolitik nun ebenso zu spüren wie jeder normale Sparer. Es wird für sie also immer schwieriger die von
ihren Kunden erhaltenen Beiträge langfristig anzulegen. Doch neue Anlagen werfen kaum noch Rendite ab und decken teilweise noch nicht einmal mehr die Inflationsrate – während die langfristigen Zahlungsverpflichtungen an die Kunden die gleichen bleiben. Lange haben die Versicherer sich aus ihren Rücklagen bedient, um die Verzinsung trotzdem hoch zu halten. Je länger sie aber auslaufende alte Kapitalanlagen in viel niedriger verzinste neue tauschen müssen, desto dünner werden die Puffer. Einen echten Ausweg aus diesem Dilemma gibt es nicht, denn die Versicherer sind von der Aufsicht gehalten, ihr Geld vorrangig in besonders sichere Anlagen zu investieren.
3. Kann ich daher mit meiner Lebensversicherung Geld verlieren?

Nein, ein Kapitalverlust ist ausgeschlossen. Die nominale Versicherungssumme, zu deren Zahlung sich die Versicherung beim Abschluss des Vertrags verpflichtet hat, bekommt der Versicherungsnehmer auch ausgezahlt – wobei die Inflation natürlich dazu führen kann, dass der Betrag am Ende der Laufzeit real weniger wert ist.

Die beschriebene Niedrigzinsproblematik sorgt aber dafür, dass es über die Laufzeit im Zweifel eben auch keine nennenswerte Rendite in der Zukunft mehr gibt. Wie hoch die tatsächlich ist, erfährt der Versicherte aber erst am Ende der Laufzeit seiner Police.

4. Kann meine Versicherung den Garantiezins einfach streichen?

Nein. Die Versicherungen haben keinerlei rechtliche Möglichkeit, den Garantiezins einfach zu streichen. Dies wäre nur durch eine Änderung kraft Gesetzes möglich,
was derzeit nicht oder noch nicht zu erwarten ist.

5. Soll ich daher jetzt meinen Vertrag kündigen?

Vorzeitig aus dem Vertrag auszusteigen, ist fast nie ratsam – schon gar nicht für Versicherungsnehmer, die noch einen Altvertrag mit drei oder vier Prozent Garantieverzinsung haben. Eine ähnlich rentable Geldanlage werden sie bei vergleichbarer Sicherheit derzeit nirgends finden.

Außerdem ist die Kündigung meist ein Verlustgeschäft. Wer seinen Vertrag vorzeitig auflöst, muss mit Stornogebühren von fünf bis zehn Prozent rechnen, außerdem werden Verwaltungskosten vom Rückzahlungsbetrag abgezogen. Ein nicht unerheblicher Teil der eingezahlten Beiträge ist damit verloren, im schlimmsten Fall gibt es nur einen Bruchteil zurück.

Sollten Sie daher von Ihrem Versicherer aufgefordert werden, Ihre aktuelle Lebensversicherung zu kündigen und dafür ein anderes Produkt abzuschließen, ist höchste Vorsicht geboten. Wir können Sie bei einer solchen Aufforderung nur warnen. Lassen Sie sich von uns beraten, damit  Sie nicht ohne Not Geld verlieren.

 

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Elektronikversicherung

Nachdem wir einen Artikel der Photovoltaikversicherung als erweiterte Elektronikversicherung gewidmet haben, behandelt dieser die Versicherung elektronischer Geräte im Allgemeinen, denn Unfälle sind in einem Unternehmen schnell passiert: Infolge eines Blitzeinschlags kommt es zu einem Überspannungsschaden an einem PC; im Büro wird eingebrochen und plötzlich fehlen Laptops… Eine Elektronikversicherung sichert Unternehmen je nach Art und Umfang gegen Schäden jeglicher Art an elektronischen Geräten ab. Darunter fallen unter anderem Schäden durch Bedienungsfehler, Einbruch und Diebstahl, Unwetterschäden, Wasser- und/oder Brandschäden sowie Vandalismus. Die Versicherung kommt in diesen Fällen für die Kosten einer Reparatur oder den Ersatz des entsprechenden Geräts auf. Versicherungsfähig sind stationär und beweglich eingesetzte Geräte und Anlagen.

Prinzipiell kann man beim Abschluss einer Elektronikversicherung zwischen zwei Varianten wählen: Entweder werden die Geräte pauschal oder auch einzeln versichert. Danach richten sich selbstverständlich auch die für die Versicherung zu entrichtenden Beiträge. Bei Abschluss einer Einzel-Elektronikversicherung werden lediglich die vertraglich vereinbarten Geräte versichert. Sollen darüber hinaus weitere Geräte versichert werden, muss dies der Versicherung nachträglich gemeldet werden. Bei Abschluss einer pauschalen Versicherung ist das unkomplizierter, da der Versicherungsschutz alle elektronischen Geräte im Betrieb umfasst. Der große Vorteil ist hier, dass alle Anlagen oder Geräte – innerhalb der Versicherungssumme – ausgetauscht oder ersetzt werden und erst wenn der Schaden die vereinbarte Versicherungssumme übersteigt, bedarf es einer genaueren Kontrolle von Seiten der Versicherung.

Der Versicherungsschutz kann zudem erweitert werden auf Daten und Programme. Elektronische Daten werden in der Regel nur dann versichert, wenn sie für die Grundfunktion des entsprechenden Geräts unbedingt erforderlich sind. Fehlerhaft Systemdateien oder Betriebssysteme sind durch die Elektronikversicherung abgedeckt. Weil eine Rekonstruktion verlorener Daten jedoch nicht nur Zeit, sondern auch Geld kostet, ist es empfehlenswert, das bei bei Abschluss zu berücksichtigen.

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Produkthaftpflichtversicherung

Die Produkthaftpflichtversicherung empfiehlt sich für Hersteller, Zulieferer oder Zwischenhändler, wie zum Beispiel Importeure, als Ergänzung zur Betriebshaftpflichtversicherung. Denn im Wirtschaftsalltag ist die Frage der Produkthaftung stets aktuell. Eine Haftung tritt ein, wenn eine Ware beispielsweise nicht die zugesicherten Eigenschaften besitzt und der Abnehmer dadurch einen wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Schaden erfährt. Art und Weise sowie Umfang und Begrenzung der Haftung sind im sogenannten Produkthaftungsgesetz eindeutig geregelt. Außerdem sind Tätigkeiten und Arbeiten mitversichert, die erst nach Fertigstellung eines Endprodukts bemerkt werden und zu einem späteren Zeitpunkt ursächlich sind für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden.

Im Schadensfall prüft der Versicherer den Anspruch des Geschädigten, weist unangemessene Ansprüche zurück und kommt für gerechtfertigte und nachgewiesene Schäden finanziell auf. Zudem übernimmt der Versicherer die Führung des Rechtsstreits und tritt für die Kosten einer gerichtlichen Auseinandersetzung ein.

Eine Produkthaftpflichtversicherung gibt es in den verschiedensten Varianten und mit unterschiedlich hoher Selbstbeteiligung. Sie ist Bestandteil einer Betriebshaftpflichtversicherung und empfiehlt sich vor allem für jene Unternehmen, welche Erzeugnisse zur Weiterverarbeitung an andere Firmen oder Händler liefern. Das Risiko der Produkthaftung sollte nicht unterschätzt werden. Immer wieder werden Firmen im Alltag mit Ansprüchen im Rahmen der Produkthaftung konfrontiert. Mit einer Produkthaftpflichtversicherung wird das finanzielle Risiko für den Versicherungsnehmer reduziert. Damit sichern Unternehmer ihre Betriebe verantwortungsvoll vor unnötigen Belastungen und sorgen gleichzeitig für eine angemessene Regulierung von berechtigten Ansprüchen. Besteht aufgrund der Unternehmenstätigkeit das Risiko, durch Dritte wegen fehlerhaft gelieferter Produkte oder Leistungen in Regress genommen zu werden, so sollte eine Produkthaftpflichtversicherung als Ergänzung zur Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Allerdings unterscheiden sich die verschiedenen Policen wie bereits erwähnt hinsichtlich des Umfangs der versicherten Risiken und nicht jede Police ist für jedes Unternehmen gleichermaßen geeignet. Eine umfassende Beratung vor Abschluss einer Produkthaftpflichtversicherung ist sinnvoll und schützt im Schadensfall vor unangenehmen Überraschungen.

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Transportversicherung für Firmen

Heute wollen wir auf die unterschiedlichen Arten der Transportversicherung eingehen.

Mit der Transportversicherung werden Güter und Waren jeglicher Art auf dem Transportweg und bei der Lagerung versichert. Versichert werden finanzielle Folgen durch Beschädigung und Verlust der angegebenen Waren bzw. Güter.

Ziel ist ein individueller Versicherungsschutz für den Kunden.

Je nach gewünschten Versicherungsschutz werden verschiedene Transportversicherungen angeboten:

Musterkollektionsversicherung:
Handels- und Firmenvertreter führen in der Regel Muster und kleine Warenprobe mit. Der Versicherungsschutz gilt für die Muster, deren Behältnisse und Verpackungen beim verkehrsüblichen Transport; beim nötigen Lagern der Warenmuster und auf Geschäftsgängen zum Kunden. Der versicherte Schadensumfang tritt ein bei: Unfall, Einbruch, Diebstahl, Raub, Unterschlagen, höhere Gewalt, Unwetter wie Hagel und Biltzschlag, Brand und Explosion und Wasserschäden durch Leitungswasser.

Autoinhalts-Versicherung
In jeglichen Fahrzeugen sind die Waren auf dem Beförderungsweg zum Kunden, zu Werk- und Betriebsstätten, Baustellen etc. versichert. Der Versicherungsschutz gilt bei Beschädigung und Verlust der Waren; Unfall, Einbruch und Diebstahl des Transportwagens. Ersetzt wird der tatsächlich entstandene Schaden. Verschiedenen Versicherungsbausteine können zusätzlich vereinbart werden, um den individuellen Schutz zu gewährleisten.

Warentransport-Versicherung
In der Warentransport-Versicherung werden sachlich korrekt verpackte Waren und Güter auf dem Transportweg versichert. Der Transport umfasst die Land-, Fluss- und Flugwege und notwendige Lagerungen. Gehaftet wird bei Verlust und Beschädigung in Höhe des festgestellten Schadens. Die Versicherung gilt bei Unfall, Raub, Einbruch, Diebstahl, Feuer, Blitzschlag, Explosion, Verlust der Waren, Unterschlagen, Naturkatastrophen, totalen Warenverlust.

Valorenversicherung
In der Valorenversicherung werden Wertgegenstände wie Schmuck, Juwelen, Bargeld, Aktien, Gold, Silber etc. versichert. Es gibt zwei verschiedene Höchstgrenzen für die Wertangabe. Der Versicherungsschutz bezieht sich auf Verlust und

Versicherungsberatung TransportversicherungNicht jede Transportversicherung ist für jedes Unternehmen gleichermaßen geeignet. Wir haben uns auf Firmenversicherungen spezialisiert und sind als unabhängiger Versicherungsmakler nicht an Versicherungsgesellschaften gebunden. Unser Firmensitz ist in Mannheim. Wir beraten Kunden aus Industrie, Handwerk und Gewerbe deutschlandweit und auch international. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

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Versicherungspflicht für Modellflugzeuge und die Möglichkeit des Einschlusses in die private Haftpflichtversicherung

Bereits seit einer Änderung der Luftverkehrs-Zulassungsverordnung (LVZ) am 11. August 2005, gibt es eine Versicherungspflicht für ALLE ferngesteuerten Modellflugzeuge, unabhängig von deren Abfluggeweicht. Bereits kleine Flugzeuge (unter 5 Kilogramm) und ohne Motor, die bis August 2005 von der Versicherungspflicht ausgenommen waren, sind mit dieser Änderung versicherungspflichtig geworden. Selbst Drachen deren Schnur so lang ist, dass Sie höher als 30 Meter steigen können, gelten als versicherungspflichtige Luftfahrzeuge! Lediglich Flugmodelle, die als bloßes Spielzeug einzustufen sind, werden von der Versicherungspflicht ausgenommen. Eine klare Abrenzung seitens des Gesetzgebers gibt es NICHT. Als Kriterium zur Unterscheidung kann herangezogen werden, ob ein Fluggerät potentiell geeignet ist, den Luftverkehr oder Dritte zu stören oder gar zu gefährden. Die Frage ob das Fluggerät dieses Kriterium erfüllt, stellt sich nach dem Eintritt eines Schadens nicht mehr. Ein Flugmodell sollte daher im Zweifel immer als Luftfahrzeug angesehen werden.

Unter diesen Voraussetzungen ist die Wahl des richtigen Haftpflichtversicherers im Rahmen der privaten Haftpflichtversicherung schwierig und sollte von Spezialisten übernommen werden.

Etwa 95% der Haftpflichtversicherer bieten keinen oder unzureichenden Schutz für Modellflugzeugpiloten – was allerdings in den Bedingungen nur schwer zu erkennen ist. Man findet oft diesen oder einen ähnlichen Wortlaut wieder:
“versichert ist der Besitz und die Verwendung von Flugmodellen mit einem Abluggewicht bis zu 5… , 10… oder gar 25 Kilogramm, SOFERN SIE NICHT VERSICHERUNGSPFLICHTIG SIND” !!
Nur wenige Versicherungsunternehmen bieten daher für Flugmodellpiloten einen passenden Versicherungsschutz.
Also: UNBEDINGT BEACHTEN !!!

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Ertragsausfall-Versicherung als Ergänzung der Inventarversicherung

Viele Unternehmer glauben leider, dass sie mit einer umfangreichen Inventarversicherung optimal geschützt wären. Doch das ist nicht der Fall, weil es sich dabei um eine Police handelt, bei der im Schadensfall nur der reine Sachwert von Maschinen und Einrichtungen erstattet wird. Maximal ist in der Inventarversicherungen bei einem Computerschaden die Wiederbeschaffung der dort gespeicherten geschäftlichen Daten mit enthalten. Der weit größere Ausfall entsteht in der Praxis allerdings dadurch, dass die Produktion zum Stillstand kommt oder beispielsweise in der Gastronomie und im Handel der Geschäftsbetrieb unterbrochen wird. Und auch dafür gibt es Versicherungslösungen, über die man sich als Unternehmer beraten lassen sollte.

Betriebsunterbrechung gut versichern

Für die Produktions- und Umsatzausfälle durch Diebstahl, Einbruch, Vandalismus, Brand, Blitzschlag und die so genannten höheren Gewalten kommt die Ertragsausfall-Versicherung in Frage, die auch als Betriebsunterbrechungsversicherung bezeichnet wird. Sie richtet sich in der Hauptsache an gewerbliche Kunden. Die Ertragsausfall-Versicherung ersetzt im Schadensfall Umsatzausfälle. Damit stellt sie die ideale Ergänzung der Sachversicherung dar. Sie kann in verschiedenen Policen eingebunden sein.

Günstige Beiträge für die Ertragsausfall-Versicherung erzielen

Die erwähnten Einschlüsse und Kombinationen mit anderen Versicherungen sind eine gute Chance, durch Rabatte Beiträge minimieren zu können. Für Unternehmen empfiehlt sich beispielsweise die Koppelung mit der Inventarversicherung. Das bringt ein wirtschaftliches Plus hinsichtlich der Betriebsausgabe und im Schadensfall bleibt es bei einem Ansprechpartner, was wiederum die Abwicklung erleichtert. Viele Versicherer bieten die Versicherung der Betriebsunterbrechung gestaffelt an, sodass individuelle Prozentsätze des Umsatzes versichert werden können. Auch Selbstbeteiligungen mit konkreten Geldbeträgen pro Tag oder Monat des Ausfalles der Geschäftstätigkeit können in den Policen vereinbart werden. Einzelne Versicherer bieten Rabatte für schadensfreie Jahre.

Aber nicht jede Option ist für jedes Unternehmen gleichermaßen sinnvoll. Eine gründliche fachkundige Beratung ist deshalb vor Abschluss einer Ertragsausfall-Versicherung unverzichtbar. Seit 1921 ist die Firma Wahler & Co. Gmbh als inhabergeführtes Unternehmen im Bereich der Industrie- und Firmenversicherungen tätig – als unabhängiger Versicherungsmakler beraten wir Sie gerne objektiv und ungebunden.

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Die betriebliche Altersversorgung – ein echtes Win-Win-Modell

Die Bedeutung einer betrieblichen Altersversorgung ist heute so groß wie selten zuvor, und zwar für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Für einen Arbeitgeber ist die betriebliche Altersversorgung nicht nur eine Möglichkeit Steuern und andere Abgaben zu sparen, sondern auch ein wichtiges Argument, um neue Mitarbeiter zu gewinnen oder das Stammpersonal an den Betrieb zu binden. Für Arbeitnehmer ist die betriebliche Altersversorgung eine große Chance, um Altersarmut vorzubeugen. Die betriebliche Altersversorgung ist ein typisches Win-Win-Modell.

Vorteile für den Arbeitgeber

Grundsätzlich gilt für Arbeitgeber, dass die Leistungspflichten an die Sozialversicherung durch eine betriebliche Altersversorgung in der entsprechender Höhe entfallen und als Betriebsausgaben absetzbar sind. Zudem erfordert eine betriebliche Altersversorgung einen minimalen Verwaltungsaufwand und vor allem ein minimales Risiko, da beides in den wesentlichen Teilen von den Versicherungen übernommen wird.

Fünf Alternativen der betrieblichen Altersversorgung

Für welche Art der betrieblichen Altersversorgung sich ein auch Unternehmen entscheidet, es wird immer ein individuelles, auf den Betrieb zugeschnittenes Modell sein. Zur Auswahl stehen fünf Alternativen:

1. Direktversicherung (Kapitallebensversicherung bzw. Rentenversicherung)
Der Arbeitgeber behält vom Gehalt eines Mitarbeiters den Versicherungsbeitrag ein und führt diesen dem Versicherungsvertrag zu.

2. Pensionsfonds (Anbieter: Unternehmen/Einrichtungen zur Altersvorsorge)
Wie im entsprechenden Anlagefond vorgegeben wird die eingezahlte Prämie angelegt.

3. Unterstützungskasse (eigenständige betriebliche Kasse)
Hier ist das Unternehmen selbst Träger einer rechtlich selbständigen Kasse für die Altersvorsorge seiner Mitarbeiter.

4. Pensionskasse (außerbetriebliche Kasse)
Ein Betrieb überweist die Beiträge an eine Pensionskasse, diese verwaltet die Gelder und zahlt bei Fälligkeit die Rente aus.

5. Pensionszusage (Direktzusage)
Eine Firma garantiert einem Mitarbeiter bzw. dessen Hinterbliebenen direkt die Zahlung der vereinbarten Leistung. Diese Leistung wird bei Ruhestand, Invalidität oder Tod fällig.

Nicht jede dieser Möglichkeiten eignet sich pauschal betrachtet für jeden Betrieb. Eine umfassende Beratung auf der Grundlage des BetrAVG (Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung) ist unverzichtbar. Wichtig: Bietet ein Unternehmen keine betriebliche Altersversorgung an, kann jeder Arbeitnehmer eine Betriebsrente in Form einer Direktversicherung verlangen. Allerdings hat der Arbeitgeber das Recht zu entscheiden, bei welcher Versicherung ein Altersvorsorgevertrag abgeschlossen wird.

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Wichtige Versicherungen für Selbständige

Selbständige müssen sich sowohl für persönliche als auch für geschäftliche Risiken umfassend absichern. Für sie gibt es bei vielen gravierenden Schäden keinen gesetzlichen Schutz. Ohne solide private Absicherung kann es dann zum finanziellen Fiasko kommen.

Persönlicher Versicherungsschutz

Für den persönlichen Versicherungsschutz sind unter anderem eine hochwertige private Krankenversicherung, eine private Altersvorsorge und eine Risiko-Lebensversicherung unverzichtbar. Eine private Krankenversicherung ist Pflicht für alle nicht gesetzlich Versicherten. Private Altersvorsorge und Risiko-Lebensversicherung sind freiwillig. Doch nicht gesetzlich versicherte Selbständige können im Alter wenig staatliche Hilfe erwarten. Auch Angehörige stehen im Todesfall des Selbständigen ohne private Absicherung und mit wenig Unterstützung da.

Betriebshaftpflicht-Versicherung

Ist ein Unternehmer bzw. sein Betrieb für einen Schaden eines Dritten verantwortlich, muss der Unternehmer dafür in unbegrenzter Höhe haften. Dabei kann es sich um Personen- oder Sachschäden handeln. Hierfür kann eine Betriebshaftpflicht-Versicherung aufkommen.

Nicht selten ergeben sich astronomische Schadenssummen, die auch ein wohlhabenderer Unternehmer nicht zahlen kann. Insbesondere durch Personenschäden kann es zu immens hohen Schmerzensgeldern oder sogar zur Zahlung einer lebenslangen Invalidenrente kommen. Hier kann eine Betriebshaftpflicht-Versicherung den finanziellen Ruin verhindern.

Berufshaftpflicht-Versicherung

Auch die “Berufshaftpflichtversicherung” ist eine enorm wichtige Gewerbeversicherung. Für einige Berufe ist sie gesetzliche Vorschrift, etwa für Rechtsanwälte, Ärzte und Architekten.

Wenn durch die Berufsausübung eines Selbständigen ein unmittelbarer Vermögensschaden beim Kunden entsteht, kann die Berufshaftpflicht-Versicherung einspringen. Die Betriebshaftpflicht-Versicherung ist anders ausgerichtet: Sie kommt auf für Personen- und Sachschäden sowie für daraus resultierende Vermögensschäden.

Um einen unmittelbaren Vermögensschaden handelt es sich beispielsweise, wenn ein Anwalt seinen Mandanten mangelhaft verteidigt und dem Mandaten durch eine Niederlage hohe Kosten entstehen. In einem solchen Fall kann nur die Berufshaftpflicht-Versicherung leisten.

Weitere Gewerbeversicherungen

Weitere wichtige Gewerbeversicherungen können beispielsweise die Firmenrechtsschutzversicherung und die Produktversicherung sein.

In vielen Fällen kann es zu einem beruflich bedingten Rechtsstreit kommen. Beispiele sind Konflikte mit Angestellten, Geschäftspartnern und Anwohnern. Die nicht selten hohen Kosten eines Rechtsstreits übernimmt nur eine Firmenrechtsschutzversicherung.

Bei Mängeln an eigenen Produkten kann die Produktversicherung Hilfe bieten. Wird etwa mit Arznei, Lebensmitteln oder Kosmetik gehandelt, so ist die Qualität der Produkte entscheidend. Ergeben sich hier Mängel, kann es zu Umsatzverlusten kommen. Die Produktversicherung unterstützt unter anderem die Wiederbeschaffung der Produkte und gleicht Umsatzverluste aus.

Jeder Selbstständige braucht einen Versicherungsschutz, der den individuellen Bedürfnissen entspricht. Für eine optimale Absicherung sollte man im Vorfeld unbedingt eine unabhängige Beratung nutzen.

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